# BRH-Gebiete und Einsatzmittelvergleich – Testdaten

Die bereinigten Gebiete bleiben **Testdaten und keine offiziell bestätigten Zuständigkeitsgrenzen**. Fahrzeugliste, Qualifikationen, Leitstellen-/Einheitsangaben, Straßenrouting und Rangfolge werden durch die Gebietsbereinigung nicht verändert.

## Originale und Geodatenquelle

Die hochgeladene ZIP mit 30 KML-Teilflächen für neun BRH-Staffeln liegt unverändert in `data/kml-staffeln.zip`. Auch `dist/brh-areas.geo.json` bleibt als unveränderte Originalkonvertierung erhalten. Die bereinigte Fassung ist separat in `dist/brh-areas-cleaned.geo.json` gespeichert. SHA-256-Prüfwerte sichern den Bezug auf die Originale.

Die aktuellen amtlichen Verwaltungsgrenzen des [LVermGeo Rheinland-Pfalz](https://lvermgeo.rlp.de/geodaten-geoshop/open-data) und deren [OGC-Dienst](https://www.geoportal.rlp.de/spatial-objects/314) wurden recherchiert. Der direkte Datenabruf war durch die Netzwerkregeln der Entwicklungsumgebung blockiert.

Als zugängliche Referenz wurde daher ein öffentliches, aus amtlichen BKG-VG250-Daten konvertiertes [Abbild des OpenDataLab](https://github.com/opendatalab-de/simple-geodata-selector#datenstand) verwendet: **Stand 31.12.2018, Maßstab 1:250.000**. Das ist eine historische, generalisierte Referenz und kein Ersatz für aktuelle ALKIS-Grenzen. Aus den Gemeinde-Regionalschlüsseln wurden die damaligen Verbandsgemeinden geometrisch abgeleitet; verbandsfreie Gemeinden wurden dabei nicht künstlich zusammengefasst.

Quelle: © GeoBasis-DE / BKG 2019, [dl-de/by-2-0](https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0) [Daten bearbeitet]. Spiegel-Commit, Quellenlinks und Dateiprüfwerte stehen in `data/admin-provenance.json`. Die RLP-Teilmengen der Referenz sind für die Reproduzierbarkeit im Projekt enthalten.

## Verfahren und Toleranzen

Alle Bereinigungsschritte laufen in **ETRS89 / UTM 32N (EPSG:25832)**, damit Entfernungen und Flächen metrisch geprüft werden:

1. Teilflächen derselben Staffel werden geometrisch vereinigt.
2. Größere oder breite Überschneidungen verschiedener Staffeln werden als ausdrücklich **unzugeordnete Fläche** geschützt. Es wird keine zuständige Staffel geraten.
3. Danach werden zuerst Kreise/kreisfreie Städte, dann Verbandsgemeinden und zuletzt Gemeinden geprüft. Eine Verwaltungseinheit wird nur bei mindestens **98,5 %** Deckung durch eine einzige Staffel, höchstens **1,5 %** konkurrierender Deckung, maximal **100 m** Abstand neuer Flächenteile vom ursprünglichen KML-Grenzverlauf und maximal **100.000 m²** Änderung übernommen. Geschützte große Konflikte werden nie auf diese Weise zugeteilt.
4. Geringfügige Überschneidungen werden nur bis **40 m** Breite und **100.000 m²** Fläche bearbeitet. Die gemeinsame Grenze folgt einer distanzbasierten Voronoi-Mittellinie zwischen den jeweils exklusiven Ausgangsflächen; deren Ränder werden in Abständen von höchstens **5 m** abgetastet. Fehlt eine eindeutige exklusive Ausgangsseite oder ist eine dritte Staffel beteiligt, bleibt die Stelle unzugeordnet.
5. Kleine technische Lücken werden bis **30 m** Breite und **100.000 m²** Fläche geschlossen, wenn genau zwei angrenzende Staffeln belastbare Ausgangsseiten liefern. Die Verteilung erfolgt ebenfalls entlang derselben gemeinsamen Distanzlinie. Vollständig eingeschlossene Löcher mit nur einer angrenzenden Staffel werden höchstens bis **2.500 m²** geschlossen.
6. Es wird ein **1-cm-Rechengitter** verwendet. Nach dem Export nach WGS84 werden die Grenzen gemeinsam topologisch vernodet. Dadurch gibt es in der ausgelieferten Fassung keine überlappenden zugewiesenen Staffelgeometrien. Unauflösbare Überlappungen bleiben als separate unzugeordnete Geometrie erhalten. Numerische Projektions-/Präzisionsränder liegen im Subdezimeterbereich und sind keine bestätigten Einsatzgrenzen.

Die automatische Bereinigung ist konservativ. Nicht passende Verwaltungsgrenzen, größere Lücken und widersprüchliche Gebiete werden nicht durch erfundene Zuständigkeiten ersetzt.

## Ergebnis der Bereinigung

| Referenzebene | Geprüfte Einheiten | Eindeutige Übernahmen mit Änderung |
| --- | ---: | ---: |
| Landkreise / kreisfreie Städte | 36 | 0 |
| Verbandsgemeinden (aus amtlichem RS abgeleitet) | 143 | 15 |
| Gemeinden | 2304 | 288 |

Die ursprünglichen 30 Teilflächen ergeben neun Staffel-Flächenobjekte mit 37 verbleibenden Polygonteilen. Zusätzlich wurden 255 kleine Überschneidungskomponenten über gemeinsame Linien bereinigt und 1064 technische Lücken geschlossen. Größere Widersprüche von rund 19.71 km² bleiben ausdrücklich unzugeordnet. Eine gesonderte Konfliktliste oder manuelle Prüfoberfläche wird nicht benötigt.

Die Zuordnung der zehn bereits geprüften Ortsmittelpunkte – unter anderem Neuwied, Koblenz, Puderbach, Mainz, Trier, Kaiserslautern und Neustadt – bleibt erhalten. Mittelpfalz und Kaiserslautern werden weiterhin als Gebiet erkannt, ohne Fahrzeuge oder Qualifikationen zu erfinden.

## Automatische Zuordnung ohne Karten-Auswahlfeld

Das Grenzen-Auswahlfeld wurde nach Auftrag 6 entfernt. Auftrag 7A entfernt zusätzlich die technische Statuszeile aus der normalen Bedienoberfläche. Die bereinigten Flächen werden weiterhin automatisch geprüft. Ein ausdrücklich technischer Testdaten-/BKG-Hinweis bleibt in dieser Dokumentation und im Informationsdialog erhalten. Die Zuordnung beeinflusst weder Qualifikationsfilter noch Straßensortierung. Bei Ausfall der bereinigten Datei bleibt der bisherige Originaldaten-Fallback erhalten; ein Ausfall beider Dateien verhindert konkrete Gebietshinweise, blockiert aber die Fahrzeitberechnung nicht.

Die unveränderten Dateien können für technische Vergleiche mit Geodatenwerkzeugen verwendet werden; eine neue Kartenoption wird nicht angeboten.

## Vollständige und frühere Teilverfügbarkeit

Der abschließende Vergleich zeigt bei Variante B die gemeinsame Staffel mit den angeforderten Qualifikationen. Bei Variante A stehen direkt im Vergleich alle beteiligten Staffeln, ihre zugeordneten Qualifikationen und die individuellen geschätzten Anfahrtszeiten. Seit Auftrag 7A erfolgt die Anzeige in ganzen Minuten; intern bleiben die Sekundenwerte unverändert.

**Vollständige Verfügbarkeit** ist das Maximum der parallel anfahrenden Staffeln; Fahrzeiten werden nicht addiert. **Frühere Teilverfügbarkeit** wird für jede angeforderte Qualifikation separat gegenüber der Fahrzeit von Variante B berechnet. Positive Vorteile nennen Qualifikation, Staffel und Zeitdifferenz. Gleichstände und spätere Verfügbarkeit werden ebenfalls korrekt benannt. Die Staffelanzahl wird über eindeutige Staffel-IDs ermittelt.

Der Puderbach-Test mit kontrollierten Routingantworten ergibt: Variante B RHOT II nach 45 Min. 17 Sek.; Variante A Fläche durch Westerwald nach 5 Sek. und Personenspürhund durch RHOT II nach 45 Min. 17 Sek. Die vollständige Verfügbarkeit ist gleich, Fläche wäre 45 Min. 12 Sek. früher verfügbar. Weitere Testantworten prüfen, dass diese Werte dynamisch variieren. Die Beispielzeiten sind **nicht im Anwendungscode hinterlegt**.

Alle Fahrzeiten bleiben Schätzungen ohne Ausrückzeiten und Personalverfügbarkeit. Die parallele Verfügbarkeit verschiedener Qualifikationen ist nicht verifiziert. Es erfolgt keine automatische Alarmierung.

## Reproduzieren und prüfen

```bash
python3 scripts/import_brh_kml.py data/kml-staffeln.zip
python3 -m pip install -r scripts/geometry-requirements.txt
python3 scripts/clean_brh_areas.py
npm test
npm run test:kml
npm run test:geometry
```

Der normale Start der Webanwendung benötigt weiterhin nur einen statischen Webserver. Shapely und pyproj werden ausschließlich für die erneute Geometriebereinigung benötigt. Die Bereinigung schreibt eine separate Datei atomar nach vollständig erfolgreichem Abschluss.

Geprüft werden geometrische Gültigkeit, Überschneidungsfreiheit, Erhalt der Originaldateien, Nähe der Änderungen zum Ausgangsverlauf, synthetische technische Lücken/Überschneidungen und große Konflikte. Browserprüfungen decken Puderbach, individuelle und vollständige Zeiten, frühere Teilverfügbarkeit, dynamische Leitstellen-/Einheitsangaben, fehlende Angaben, automatische Zuordnung ohne Karten-Auswahlfeld, Routingfehler und Ansichten bis 320 Pixel Breite ab. Externe Live-Routingdienste sind in der Entwicklungsumgebung weiterhin netzwerkbedingt ungeprüft.

## Ergänzende technische Prüfung – Auftrag 6

Siehe [Prüfbericht und Einschränkungen](AENDERUNGSAUFTRAG-6.md#geometriequalität) und `data/brh-quality-report.json`. Die Quelldateien und bereinigten Gebiete wurden nicht verändert. Insbesondere verbleibende größere Lücken und Konflikte wurden nicht willkürlich neu zugeordnet.

Die im historischen Puderbach-Prüfbericht genannten Sekunden sind Test-Rohwerte. Die aktuelle Anzeige lautet „unter 1 Min.“ / „45 Min.“ und „45 Min. früher“, bei gleichem Gesamtzeitpunkt „0 Min.“ Unterschied.
